In Berggebieten nehmen Temperatur, Druck und Sauerstoffgehalt der Luft mit zunehmender Höhe ab. Niederschläge, tägliche Wärmeschwankungen und Bestrahlungsstärke nehmen zu.
Vertikale Zonierung
In Bergregionen sind die Temperaturen das ganze Jahr über niedriger und die jährliche Niederschlagsmenge ist hoch. Mit zunehmender Höhe bilden sich die entsprechenden Klimazonen. Die Nivellierung wird durch die an das Klima angepasste Vegetation verdeutlicht.
Wo sind die Grenzen?
Eine der wichtigsten Grenzen, die die Zonen trennt, ist die Waldgrenze: Es gibt keinen zusammenhängenden Wald darüber. Die obere Grenze der Solitärbäume wird durch die Baumgrenze markiert. Oberhalb der Schneegrenze liegt das Reich des ewigen Schnees. Zwischen der Baumgrenze und der Schneegrenze liegt die Frostgrenze.
Die Berge der gemässigten Zone
Die Höhengürtel der gemäßigten Zone werden durch die Alpen gut veranschaulicht. Zwischen 500-800 Metern ist die typische Vegetation ein Laubwald. Bis zu 1500m sind Buchen- und Kiefernwälder charakteristisch, gefolgt von Kiefernwäldern mit Zwergsträuchern und Rhododendren. Oberhalb der Waldgrenze kommen Zwergsträucher, Moose und Flechten bis auf 2800m vor, wo das Reich des ewigen Frostes beginnt.
Die tropische Zone
Die Höhengürtel der Gebirgsketten der tropischen Zone werden durch die Anden mit einer der vollständigsten Zonen veranschaulicht.