Was ist eine Zelle?

Der Körper jedes Lebewesens besteht aus Zellen, ebenso wie der menschliche Organismus, der Milliarden von verschiedenen Zellen enthält. Unsere Zellen sind winzige funktionelle Einheiten, die fähig sind, selbstständig Lebensphänomene zu zeigen.

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Die Struktur der Zellen
Alle unsere Zellen sind durch eine dünne Zellmembran von ihrer Umgebung getrennt, in der sich eine gallertartige Substanz, das Zellplasma, befindet. Neben vielen anderen winzigen Zellbestandteilen finden wir in jeder Zelle auch den Zellkern, der ebenfalls von einer dünnen Membran umschlossen wird, die als Kernmembran bezeichnet wird.
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Der Zellkern
Der Zellkern, der aus dem durch die Kernmembran umschlossenen Erbmaterial besteht, ist der wichtigste Bestandteil unserer Zellen und steuert die Funktionen und Reproduktion der Zelle. Das Erbmaterial ist nichts anderes als die DNA, die die genetischen Informationen enthält, die unsere Eigenschaften bestimmen.
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Die Zellmembran 
Die Zellmembran trennt und verbindet gleichzeitig unsere Zellen mit ihrer Umgebung. Dadurch nehmen unsere Zellen verschiedene Substanzen auf und setzen sie wieder frei. Chemische Substanzen, die wie z. B. Hormone die Zellfunktion regulieren, können sich an die Oberfläche der Zellmembran binden.
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Das Zytoplasma

Das Innere der Zellen ist mit Zellplasma gefüllt. Das ist eine gallertartige Substanz, die größtenteils aus Wasser besteht. Im Zellplasma gibt es durch dünne Membrane begrenzte Zellbestandteile, die verschiedene Funktionen erfüllen. Solche sind zum Beispiel die Mitochondrien, die die energieproduzierenden Zentren der Zellen sind. Die Anzahl der Mitochondrien in den Zellen ist dort besonders hoch, wo energieintensive Prozesse ablaufen (z. B. Herzmuskelzellen und Skelettmuskelzellen).

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DNS = DESOXYRIBONUKLEINSÄURE